Zwei Tierärztinnen eröffnen gemeinsam die Kleintierpraxis Baienfurt in Baden-Württemberg

Tierärztinnen Wiedemann&Raufeisen, Baienfurt
„Mehr Zeit für die Patienten“

Aus einer Vision wird Wirklichkeit. Dr. Katrin Wiedmann und Dr. Katharina Raufeisen  eröffnen die „Kleintierpraxis Baienfurt“. Damit erfüllen sie sich einen großen Traum. Die moderne Praxis auf hohem medizinischem Niveau soll für Besitzer von Heim- und Kleintieren eine neue Anlaufstelle sein.

Die Tierärztinnen lernten sich bereits vor einigen Jahren bei der Arbeit in einer Tierklinik kennen.  Relativ schnell merkten beide, dass sie ähnliche Therapieansätze haben, erzählt Katrin Wiedmann. So ist es nicht verwunderlich, dass irgendwann die Idee entstand etwas gemeinsam aufzubauen. Nämlich eine Praxis mit ganz viel Herz, in der genügend Zeit für den einzelnen Patienten und vertrauensvolle Gespräche mit dem Besitzer bleibt. Der Entschluss, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen stand fest.

Nach intensiver Suche wurde ein geeignetes Objekt gefunden, welches sich für den Umbau zu einer Praxis wunderbar eignete. Zentrale Lage und ausreichend Parkplätze unmittelbar vor der Praxis waren wichtige Kriterien bei der Suche. Logo_Kleintierpraxis-BaienfurtViele Entscheidungen mussten getroffen werden, von der Aufteilung und  Möblierung der Räumlichkeiten, geeignetem rutschfesten Bodenbelag bis hin zur Farbgebung der Praxis und der Entwicklung eines Logos. Wie beide erzählen, sei es ein großer Vorteil zu zweit agieren zu können, und nicht alles alleine schultern zu müssen. Beide gingen mit viel Freude und hochmotiviert an dieses Projekt heran. „Zumal wir jetzt auch wissen, dass wir es für uns machen“, schmunzelt Katharina Raufeisen. Ihre jahrelange Erfahrung in Praxen und Kliniken war natürlich gerade in der Planungsphase sehr hilfreich.

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Dr. Sylvia Staschen eröffnet eigene Tierarztpraxis für Klein- und Heimtiere in Fürstenfeldbruck

Auf den richtigen Zeitpunkt gewartet

portrait Die Suche und das Warten haben sich gelohnt.  Tierärztin Dr.  med. vet. Sylvia Staschen kann Ende des Jahres endlich den Schritt in die Selbstständigkeit gehen. In Fürstenfeldbruck hat sie eine bereits bestehende Praxis gefunden, die sie übernehmen kann. Ein wahrer Glückstreffer für die 44-Jährige.

Die Praxis befindet sich in einem schönen historischen, denkmalgeschützten Gebäude und wurde in den vergangenen Wochen nach ihren  Wünschen neu Tierarztpraxis am Stadtpark Dr. Staschengestaltet, um für Tier und Besitzer ein Wohlfühl-Ambiente zu schaffen, „Die Räume sollen eine gewisse Wärme ausstrahlen“, sagt Dr. Staschen, die mit großer Freude an dieses erste eigene Projekt herangeht und ganz genaue Vorstellungen von ihrem neuen Arbeitsplatz hat.

Sylvia Staschen ist gebürtige Ostfriesin. Der Liebe wegen hat es sie nach Bayern verschlagen und so wurde der Süden Deutschlands letztendlich zu ihrer Wahlheimat. Bis dato war sie in Kliniken und Tierarztpraxen angestellt, konnte dort viel Erfahrung sammeln.  Doch der Wunsch irgendwann einen eigenen Weg zu gehen, sei schon immer da gewesen, erzählt die kompetente Ärztin, „und jetzt war einfach der richtige Zeitpunkt“.

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Vom Chefreporter zum Freien Autor – Der Hamburger Journalist Michael Dietrich über seinen Ausstieg in die Freiheit

Michael Dietrich Journalist aus HamburgJoachim Fischer: Verdammt lang her, dass wir zusammen an einem Tisch saßen.

Michael Dietrich: Stimmt, genau fünf Jahre.

Fischer: Sie wollten sich damals verändern, in die Selbstständigkeit wechseln. Zuvor waren Sie fast 25 Jahre lang bei Gruner + Jahr fest angestellt, erst als Redakteur beim „Stern“, danach als Chefreporter beim Reisemagazin „Geo Saison“. Jobs, von denen Journalisten träumen. Ich erinnere mich an Reportagen aus dem Himalaya, aus der Südsee, der USA und aus Afrika…

Dietrich: Ja, das waren schöne, sehr intensive Zeiten. Aber irgendwann hatte ich alles erreicht, was ich erreichen wollte und fühlte mich schon zu lange auf der letzten Sprosse meiner Karriereleiter sitzen. Dazu kam die beginnende Sparpolitik in den Redaktionen, das hieß: immer weniger Kollegen, immer mehr Schreibtischarbeit. Zudem befand ich mich in einer Sinnkrise, nachdem meine Frau an Krebs gestorben war. Also: ewig so weiterwursteln? Bis zur Rente der täglich gleiche Trott – bei immer schlechteren Bedingungen? In mir rumorte es, ein Jahr lang. Danach habe ich gekündigt.

Fischer: Tragisch, der Tod – verständlich, Ihre Reaktion. Was war Ihre Vision, was wollten Sie im Vergleich zu Ihrem Job bei Gruner + Jahr anders, besser machen?

Dietrich: Ich hatte mir für mein erstes Jahr eine kleine Kriegskasse zusammengespart. Außerdem wurde ich – dank Ihrer Hilfe – vom Staat als „Gründer“ anerkannt und gesponsert. Mit diesem finanziellen Hintergrund war ich in der Lage, meinem Beruf wieder so nachzukommen, wie ich ihn erlernt hatte. Das heißt, ich konnte mir die notwendige Zeit nehmen, Themen in aller Ausführlichkeit zu recherchieren – und zwar vor Ort und nicht husch, husch am Telefon oder Computer. Und wenn ich dazu Tage benötigte, dann gönnte ich mir die. Das war schon toll, wie in den 80er oder 90er Jahren mit prall gefülltem Informationsgepäck von einer Reise zurückzukehren. Damit war ich in der Lage, qualitativ hochwertige Arbeiten zu präsentieren und auch zu verkaufen. Back to the roots, das war meine Vision.

Fischer: Ein Beispiel bitte.

Dietrich: Etwa die Reportage über eine Knastküche. Deren Chefkoch, ein ehemaliger Drogendealer, hatte früher in Sternerestaurants gekocht und dirigierte nun kulinarisch versierte Schwerverbrecher an den Herden der Anstalt. Für diese Geschichte habe ich mir fünf Tage Zeit genommen, dabei enorm viel Hintergrund gesammelt – und nebenbei mit Mördern, Betrügern und Vollzugsbeamten bestens gegessen. Weg ging die Story wie eine heiße Semmel.

Fischer: Blieben Sie denn während der letzten Jahre ihrem Sujet „Essen, Trinken und Reisen“ treu?

Dietrich, Michael_Reportage
Dietrich im Saustall: Auf der Suche nach dem glücklichsten Schwein Deutschlands für das Magazin „essen & trinken“

Dietrich: Nein, ich ging auch fremd. Mal was ganz Neues auszuprobieren, macht doch großen Spaß. Etwa Reden zu verfassen – die später dann auch so gehalten werden. Oder Bücher über Umweltprojekte von Chemie-Unternehmen zu schreiben, obwohl ich in Chemie fast immer am Rande einer Fünf schwebte. Oder als PR-Berater für einen bundesweit bekannten Öko-Hof zu arbeiten. Oder Homepages zu betexten. All das habe ich mit viel Hingabe gemacht – und dafür ordentlich Schulterklopfen bekommen. So etwas ehrt natürlich.

Fischer: Ihr Resümee nach fünf Jahren? Hat sich der Weg in die Selbstständigkeit gelohnt?

Dietrich: Für mein Portemonnaie oder für meine Gemütslage?

Fischer: Lassen Sie uns zunächst über Geld reden.

Dietrich: Ich verdiene heute weniger als zuvor. Klar, die Krise innerhalb der Printmedien, verbunden mit all ihren Sparzwängen und Honorarkürzungen, ging auch an mir nicht vorbei. Aber auch nicht an meinen Kollegen in den Redaktionen, die mehr und mehr mit Arbeit zugeschüttet und im Vergleich zu früher teils mit lächerlichen Löhnen bedacht werden.

Fischer: Kommen wir zur Gemütslage…

Dietrich: Der geht es deutlich besser als noch vor fünf Jahren. Ich bin mein eigener Herr und arbeite mit Freude – im Moment gerade an einem Drehbuch und einer großen Geschichte über ein Hamburger Szeneviertel. Spannend!

Kontaktdaten
Michael Dietrich
Hochallee 119
20149 Hamburg
Telefon: +49 (0) 40 – 48 43 17
Fax :      +49 (0) 40 – 416 258 11
Mobil:     +49 (0)171- 415 66 01
Email:      dietrich.michael@me.com
Web:        www.gutegeschichte.de

Die Beratung in der Vor- und Nachgründungsphase wurde von Joachim Fischer, Inhaber der Gründungsberatung Gruendung-online – der Spezialist für Freie Berufe – durchgeführt.

Mobile Pferdepraxis in Moosburg im Landkreis Freising eröffnet

Sorin-Ioan Popa hat eine Pferdepraxis in Moosburg eröffnet
Schwerpunkte sind Allgemeinmedizin, Orthopädie, Atemwegs-, Zahn- und Augenheilkunde

Manchmal gehen Träume in Erfüllung, vor allem, wenn die Leidenschaft groß Tierarzt Popa aus Moosburggenug ist und mit Begabung, Willenskraft und Disziplin kombiniert wird. So war das bei Sorin-Ioan Popa. „Ich wollte schon als Kind Tierarzt werden“; sagt der gebürtige Rumäne, der mit seiner Familie seit ein paar Jahren in Deutschland lebt. Unlängst hat der studierte Veterinärmediziner mit deutscher Approbation eine Pferdepraxis in Moosburg (Landkreis Freising) eröffnet. Klientel sind alle Equiden, ob Turnier-, Freizeit- oder Arbeitspferd, Pony oder Esel. Weil er seine Patienten ausschließlich im Stall aufsucht, hat der Pferdedoktor seine mobile Praxis mit modernster Apparatetechnologie ausgestattetet. Allgemeinmedizin ist das Fundament, zudem hat sich Sorin-Ioan Popa auf Orthopädie und die Behandlung von Atemwegen, Augen und Zähnen fokussiert und sich für diese Gebiete bei speziellen Fortbildungen vertiefend qualifiziert. Erste Erfahrungen auch bei Bereitschafts- und Turnierdiensten sind vielversprechend: „Ich werde gebraucht und fühle mich willkommen.“

Am Anfang jeder erfolgreichen Behandlung steht die richtige Diagnose. Darum sind die digitalen Röntgen- und Ultraschallgeräte im Auto unverzichtbar, um beispielswese Veränderungen des Bewegungsapparats und des Gebisses unkompliziert und pferdeschonend erkennen zu können. Auch das Bronchoskop liefert wertvolle Hinweise für eine korrekte Diagnose, die unter Umständen in Kooperation mit einem externen Fachlabor durch Untersuchungen von Gewebe, Blut und Ausscheidungen ergänzt respektive verifiziert wird. Bei besonders schwierigen Fällen setzt der Pferdemediziner auf kollegiale Vernetzung und die Zusammenarbeit mit nahe gelegenen Pferdekliniken: „Man muss seine Grenzen kennen.“

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