Gründerstories

Der Blog für Existenzgründer- und Jungunternehmer /-innen

9. Dezember 2011

Mit helfenden Händen vor Ort: Die ganzheitliche Tiermedizinerin Dr. Marion Trustaedt

Kategorie: Tierärzte – Redaktion – 13:15

Dr. Trustaedt BehandlungGolden Retreiver-Hündin Amie streckt sich und gähnt, während die Hände von Dr. Marion Trustaedt Wirbelsäule und Hüfte des auf der Seite liegenden Tieres untersuchen. Der fünfjährige Hund hat in den vergangenen Wochen stark gelahmt. Jetzt findet eine osteopathische Behandlung statt – aber daheim im Wohnzimmer, nicht auf dem Edelstahltisch einer Tierarztpraxis. Es drohen auch keine Spritzen und schon gar keine Operation: Dr. Marion Trustaedt aus Olching hat vor kurzem eine mobile Tierarztpraxis für ganzheitliche Heilverfahren eröffnet. Der Schwerpunkt der 40-jährigen Veterinärmedizinerin liegt auf manuellen Therapien wie Osteopathie, sanfter Chiropraktik und Traditioneller Chinesischer Medizin (TCM) mit Akupunktur. Die Heilverfahren bietet sie für Haustiere vom Kleintier bis zum Pferd an.

„Jede Heilung kommt von innen – ich kann sie nur unterstützen. Dafür muss ich die Selbstheilungskräfte des Körpers stärken“, lautet die Devise von Dr. Marion Trustaedt. Die ganzheitliche Tiermedizinerin weiß, dass Krankheitssymptome vor allem dann entstehen, wenn körpereigene Kräfte zur Abwehr aus dem Gleichgewicht geraten und geschwächt sind. „Diese Schwächung führt schon vor dem Auftauchen erster klinischer Symptome zu Veränderungen im Körper, wie Spannungen oder Bewegungseinschränkungen“, erläutert sie. Solche Blockaden aufzuspüren und zu lösen, ist ihre Profession.

Dr. Trustaedt Behandlung HundAnders als die Fahrzeuge ihrer schulmedizinischen Kollegen ist der PKW von Dr. Marion Trustaedt deshalb nicht mit Medikamenten und Gerätschaften gefüllt. „Mein wichtigstes Instrument sind meine Hände“, beschreibt die freundliche blonde Tierärztin. Während Patient Amie auf dem Wohnzimmerteppich döst, kniet die Medizinerin mit konzentriertem Blick über ihr. Mit gezielten Griffen, die sie in spezialisierten Weiterbildungen gelernt hat, fühlt, massiert, biegt und zieht sie, um Bewegungseinschränkungen zu lösen und die Selbstheilung wieder in Gang zu setzen. Dass diese Behandlung im vertrauten Umfeld stattfindet, ist für sie ein großer Vorteil: „Je entspannter das Tier ist, desto besser kann ich arbeiten.“

Zu Beginn hat Dr. Trustaedt mithilfe einer detaillierten Befragung von Amies Besitzerin möglichst alle Einflüsse auf das Leben des Hundes erfasst. „Auch schwächende oder die Ruhe raubende Ursachen in den Lebensumständen müssen erkannt und wenn möglich behoben werden“, betont die Olchingerin. Wichtig ist: Wie alt ist das Tier, wie lebt es, was ist seine Vorgeschichte, welche Krankheiten sind aufgetreten und vor allem: Was bekommt es zu fressen? Die Aussage von Hippokrates „Die Basis unseres Seins ist die Ernährung“ ist für Dr. Trustaedt ein Grundprinzip. Eine umfassende und natürliche Fütterungsberatung des Besitzers gehört deshalb stets mit zu ihren Therapiemaßnahmen.

Dr. Marion Trustaedt studierte Veterinärmedizin an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Seit 1998 arbeitete sie in mehreren Tierarztpraxen, Kliniken und sogar in der Pharmaindustrie. „Als Tierärztin in der Praxis lernt man schnell die Grenzen der Schulmedizin kennen. Ich hatte das Glück, in Praxen und Kliniken zu arbeiten, die sich trauten, auch alternative Behandlungsverfahren anzuwenden“, sagt sie. „Dadurch konnte ich miterleben, mit welchen oft einfachen Mitteln kranken Tieren geholfen werden kann. Jede Steigerung des Wohlbefindens ist ein Schritt in Richtung Heilung.“ In den Jahren 2004/2005 absolvierte sie eine Ausbildung in Traditioneller Chinesischer Medizin bei der Societas Medicinae Sinensis (SMS) in München unter Leitung von Prof. Dr. Carl-Hermann Hempen. Einen zusätzlichen Motivationsschub erhielt sie nach der Geburt ihres Sohnes vor vier Jahren. „Durch mein Kind und die plötzliche enorme Verantwortung, die man als Mutter hat, habe ich mich intensiv weiter mit alternativen Heilverfahren beschäftigt und die ganzheitliche Sichtweise sehr verinnerlicht“, so Dr. Trustaedt.

Die mobile Tierärztin sieht aber auch, wo andere Verfahren geboten wären: „Bei Patienten, die aus gegebenem Anlass schulmedizinisch untersucht und therapiert werden sollten, arbeite ich mit den ansässigen Kollegen zusammen“, sagt sie.
Der Therapieplan für Hündin Amie sieht vorerst viel Wärme für die betroffene Körperpartie und regelmäßige Massagen vor. „Das bewirkt eine Lockerung und Entspannung und befreit den Hund von Schmerzen“, erklärt Dr. Trustaedt. Außerdem macht sie einen detaillierten Vorschlag, wie die Fütterung geändert werden sollte, weil der Körper nur richtig arbeiten könne, wenn er auch die richtigen Nährstoffe in ausreichenden Mengen bekomme. „Zusammen können wir dafür sorgen, dass es Amie bald besser gehen wird“, sagt sie, als sie das Haus verlässt und zum nächsten Patienten fährt.

Den Schritt in die Gründung einer eigenen Existenz hat ihr der Coach Joachim Fischer aus München erleichtert. Sein Unternehmen für Existenzgründer ist unter anderem auf Veterinärmediziner spezialisiert.

Kontaktadresse:
Mobile Ganzheitliche Tierarztpraxis
Dr. med. vet. Marion Trustaedt
Neufeldstrasse 29 in 82140 Olching
email:     kontakt@ganzheitlichetierarztpraxis.net
internet:  www.ganzheitlichetierarztpraxis.net

Hausbesuche nach Terminabsprache unter 0173 - 8 13 15 43

Pressetext und Fotos
Vivienne Klimke, Naturjournalistin aus Sulzrain, Bayern

13. Oktober 2011

Tierärztin als Physiotherapeutin. In Haar bei München bietet Tiermedizinerin Reha-Maßnahmen für Kleintiere an

Kategorie: Tierärzte – Redaktion – 07:00

Der Spanielmischling Asco hat in den drei Jahren seines Lebens schon einiges mitgemacht. Er wurde von der Hund Asko_PhysiotherapieS-Bahn erwischt, dabei wurde das Becken zertrümmert. Bei der Tierärztin Dr. Susanne Steenbeck merkt man von diesem schweren Unfall fast nicht mehr. Er ist prächtig aufgelegt und springt mit den Vorderpfoten auf die „Erdnuss“. Die Gymnastikrolle ist nämlich gelb und wie eine Erdnuss geformt. Diese rollt Asco mit Hilfe seiner Hinterpfoten durch den Raum. Was für Asco ein Spiel und Action bedeutet, ist aber Teil der Therapie, die Muskulatur am rechten Hinterbein des Hundes zu stärken. Als Asco vor ein paar Monaten das erste Mal zu Dr. Steenbeck kam, lief er meistens auf drei Pfoten.
Die Physiotherapie macht sich bezahlt.

Motto: „Anders arbeiten“

Dr. Steenbeck hat ihre „Praxis für Physikalische Therapie und Akupunktur“ im März 2011 eröffnet. Der Schritt in die Selbständigkeit war kein Schnellschuss, sondern reifte nach einigen Berufsjahren. Nach Examen, Promotion und Approbation hatte die 35jährige Tierärztin zunächst in verschiedenen Kleintierpraxen und Kliniken gearbeitet. „Ich wollte aber immer schon etwas anders arbeiten“, erinnert sie sich. Deshalb hat sie eine Akupunktur-Ausbildung für Veterinäre gemacht. Nadeln nach chinesischer Tradition werden bei Tieren schon seit dem 19. Jahrhundert gesetzt, zunächst bei Pferden und Rindern. In den vergangenen 20 Jahren hat Akupunktur ihren Weg in die Kleintierpraxis gefunden. Auch die Physiotherapie kam zunächst bei Pferden zum Einsatz und ist durch immer bessere Behandlungsmethoden ebenfalls bei Kleintieren anwendbar. Das künstliche Hüftgelenk oder die Kreuzband-OP beim Hund sind heute Alltag. Doch danach brauchen auch Tiere gezielte Reha-Maßnahmen. Zudem werden auch Tiere immer älter. Entsprechend nehmen die Alterbeschwerden zu, für die Susanne Steenbeck Expertin ist. In naher Zukunft will sie die Prüfung ablegen, um dann den Titel Tierärztin mit Zusatzbezeichnung Physikalische Therapie und Rehabilitation führen zu dürfen.

(weiterlesen…)

1. April 2011

Tierärztin aus Leidenschaft - Zwei Schwestern starten durch

Kategorie: Tierärzte – Redaktion – 07:00

“Cosma” und “Anja” sind das Highlight in der Praxis von Tierärztin Dr. med. vet. Sandra Messerer. Im Wartezimmer haben die beiden süßen Hündinnen ihre eigenen Körbchen und begrüßen mit neugierig Dr. Sandra Messerer mit Patient im OPliebevollen Blicken die “Patienten”, die in die Kleintierpraxis nach Höfen, bei Dingolfing kommen. Tier und Besitzer fühlen sich sofort wohl. “Die beiden sind immer und überall dabei, außer bei der Behandlung natürlich”, erzählt Sandra Messerer und ihre Augen leuchten, wenn sie über ihre Tiere spricht. Erst wenn die Tierärztin das O.K. gibt, dürfen sie ihr Körbchen verlassen und weichen ihrem Frauchen nicht mehr von der Seite.

Schon auf den ersten Blick sieht man, dass die sympathische Niederbayerin ein ganz besonderes Verhältnis zu Tieren hat. Und das kommt nicht von ungefähr. “Ich bin mit Hunden und Katzen aufgewachsen. Und auch Pferde hatten wir schon immer Zuhause”, erzählt die 31-jährige Tierärztin. Tiere waren sozusagen von Kindesbeinen an ihre Leidenschaft und zugleich ihr Hobby.  Somit war für sie schon immer klar, dass ihr Beruf etwas mit Tieren zu tun haben soll, der Wunsch Tierärztin zu werden wurde später zunehmends konkret. Kurzum, “ich wollte schon immer Tieren helfen”, erinnert sie sich.

Nach dem Abitur ging es erstmals raus aus dem kleinen Dorf, in die große Stadt. In München zog sie ihr Studium der Tiermedizin zielstrebig durch. Auch die Zeit nach dem Studium, in der Tierklinik Schönau, will sie nicht missen. “Es waren fünf Jahre, in denen ich wahnsinnig viel gelernt habe”, sagt sie rückblickend. Erfahrungen, die ihr in ihrer jetzigen Selbstständigkeit ganz viel bringen. Denn der Wunsch nach einer eigenen Praxis, wäre immer da gewesen, sagt sie, irgendwann zumindest, “doch ich hab mir nie ein Zeitlimit gesetzt”.

(weiterlesen…)

22. November 2010

Ruhe im Stall

Kategorie: Tierärzte – Redaktion – 16:00

Wie Tierarzt Dr. Ulrich es auf Anhieb schaffte, im niedersächsischen Tostedt Fremde als Vertraute zu gewinnen – und einer Stute wieder zum Genuss von harten Brötchen verhalf

Alpaca_UlrichTierarzt müsste man sein. Dr. Bernhard Ulrich lässt sich im Schatten einer alten Kastanie nieder, durch deren Blätterdach die Sonne blinzelt. Vor ihm stehen Schokoladenkekse und ein Becher Milchkaffee. Seine Arbeit auf dem Hof von Martina und Ingo ist getan. Filou, der eineinhalbjährige Alpaca-Bock steht zwar noch etwas belämmert im Stall, eben von Dr. Ulrich kastriert. Den Umständen entsprechend jedoch geht es dem Kleinen bestens.

„Noch einen Kaffee, Doktor?“ Soviel Zeit muss sein. Im Garten plaudert Hobbyzüchter Ingo darüber, wie er als Deutschstämmiger in Ecuador aufgewachsen ist und sich in Alpacas verliebt hat. Und Dr. Ulrich hört ihm mit aller Seelenruhe zu: Wie die Sehnsucht nach den Anden Ingo vor elf Jahren eine 23köpfige Herde beschert hat. Dass seine Südamerikaner bei ihm gut aufgehoben seien und sich momentan auf der Weide hinterm Bauernhaus sonnten. Hier, in der schönen heilen Welt von Königsmoor, einem kleinen Flecken in Niedersachsen, 50 Kilometer südwestlich von Hamburg.

Verschnaufpausen wie diese unter der Kastanie liebt Dr. Ulrich, nutzt sie für Gespräche mit seinen Klienten, die zwar ihre Tiere geheilt wissen wollen, daneben aber auch die persönliche Nähe zu ihrem Arzt als Vertrauten suchen.

Pferd_Ulrich_ReinhardtWie heute Morgen auf dem Reiterhof etwa. Bei der Visite der 25-jährigen Peggy und ihren Besitzern. Die Norweger Fjordstute hatte seit Wochen ihre Lieblings-Häppchen, harte Brötchen, verschmäht. Magen-Darm-Probleme oder gar Appetitlosigkeit wegen einer bösartigen, versteckten Krankheit? Ein Grund zur Besorgnis. Und um Dr. Ulrich um Hilfe zu rufen. Der reist zusammen mit seiner Partnerin, Dr. Stefanie Reinhardt an. Beide untersuchen erst einmal das Gebiss des Pferdes. Und geben gleich Entwarnung: Das Tier leidet vermutlich unter schlimmen Zahnschmerzen, so wie es in dessen Maul ausschaut. Mit einer leichten Sedation und einem Sortiment verschiedener Zahnfeilen schaffen sie Abhilfe. Die Besitzer sind erleichtert. Ein paar Tage leichte Kost, und ihre Peggy wird wieder mit Lust harte Brötchen verdrücken können. Die Behandlung des Fjord-Pferdes dauerte etwa eine halbe Stunde, das anschließende Gespräch mit den Besitzern ähnlich lang.

(weiterlesen…)

1. August 2010

Schnell und kostengünstig vor Ort: Großtierarzt Dr. Jürgen Bleuel aus Dachau

Kategorie: Tierärzte – Redaktion – 12:57

Konzentriert hört Tierarzt Jürgen Bleuel dem Landwirt aus Stetten bei Dachau zu. Zwei, drei Sätze braucht es Dr. Bleuel und Bauernur, dann ist er im Bilde. Er greift nach einigen wenigen Instrumenten aus seinem Auto, wirft einen grünen Kittel über und folgt dem Mann in den Stall, um eine Mutterkuh mit akuten Calciummangelerscheinungen zu behandeln.

Seit 2007 verlassen sich viele Landwirte im Dachauer Land auf den großen, drahtigen Tierarzt von der Praxis am Stadtweiher in Dachau. Er kennt sie und ihre Tiere. Von außen betrachtet hat sich deshalb wenig verändert dadurch, dass Jürgen Bleuel die Großtierpraxis der Ärzte Katikaridis/Hofstetter, in der er bisher angestellt war, seit dem Frühjahr 2010 in eigener Regie führt. Einen Kollegen hat er als Angestellten übernommen. Er selbst sieht die Veränderung aber als entscheidend an: „Ich kann meine Aufmerksamkeit jetzt noch stärker der guten Betreuung meiner Kunden widmen“, sagt er. Freundlichkeit und Service seien ihm dabei besonders wichtig. Auch auf eine klare Praxisstruktur mit straffer Organisation lege er Wert.
So ist es für Jürgen Bleuel selbstverständlich, dass er oder sein Mitarbeiter rund um die Uhr für seine Landwirte und ihre Probleme zur Verfügung stehen. Wochentags nehmen Arzthelferinnen ab 8 Uhr die Anrufe entgegen. In dieser Zeit stellt er eine Liste zusammen mit den Höfen, die seine Unterstützung brauchen. Er lässt sich die Untersuchungsergebnisse der Labors faxen und hakt bei seiner Assistentin nach, falls ihm noch das eine oder andere bestellte Arzneimittel abgeht. Personal, Räumlichkeiten und andere Infrastruktur teilt er sich mit den Kollegen Katikaridis und Hofstetter, die nun ihr ganzes Engagement in die Kleintierpraxis stecken. So hält der Großtierarzt seine Kosten niedrig und kann den Kunden gute Preise bieten.

Ebben die Anrufe am Morgen langsam ab, springt Bleuel oder sein Kollege in einen der beiden praxiseigenen Dr. Bleuel und KalbWagen und macht sich auf den Weg zu seinen Kunden.
„Der Schwerpunkt unserer Tätigkeit liegt auf Betreuung und Versorgung von Milch-, Mutterkuh- und Mastbetrieben“, beschreibt er. Jürgen Bleuel hat seine Tierarztausbildung an der Ludwig Maximilians-Universität München absolviert. Davor war er bereits Veterinärmedizinisch-technischer Assistent, ausgebildet am Tierhygienischen Institut in Freiburg. Seine Doktorarbeit schrieb er an der Rinderklinik in Oberschleißheim. Während dieser Zeit sammelte er viele Erfahrungen speziell auf dem Gebiet der Kälberkrankheiten: „Ich habe gelernt, dass man Kälber im heimischen Stall durchaus auf Klinkniveau behandeln kann.“ Optimierte Haltung und  frühzeitig eingeleitete Therapiemaßnahmen führen speziell bei Durchfall- und Lungenerkrankungen der Kälber zu sehr guten  Erfolgen und beugen Kälberverluste vor.

Der Praxiswagen von Bleuel ist voll ausgerüstet mit Besamungsinstrumenten, Spritzen, Arzneimitteln und anderen wesentlichen Teilen. Mit ihm gelangt er schnell und ohne hohe Spritkosten von Hof zu Hof, da er das Dachauer Land inzwischen wie seine Westentasche kennt. Auch bei Notfällen kann er so schnell vor Ort sein. „Der persönliche Kontakt zu den Menschen auf den Höfen macht mir Freude und ist mir auch sehr wichtig“, betont der sympathische große Tierarzt. Langfristig will er deshalb vor allem sein eigenes Angebot weiter ausbauen. „Ich möchte meinen Kunden in der Zukunft auch homöopathische Behandlungen anbieten können“, plant er. Darüber hinaus soll die Labmagen-Endoskopie eine wichtige Erweiterung meines Leistungsumfanges darstellen. Umfassende Beratung zur Praxisgründung erhielt Bleuel durch den Existenzgründer-Coach Joachim Fischer aus München. Dieser wird ihm auch in der Nachgründerphase mit Rat und Tat zur Seite stehen. Fischers Beratung ist auf Freie Berufe, wie Tierärzte, Ärzte oder Zahnärzte spezialisiert.

Kontaktdaten:
Dr. med. vet. Jürgen BleuelDr. med. vet. Jürgen Bleuel
Wilhelm Maigatter-Weg 1
85221 Dachau
Mobil:    +49 (0) 163 - 72 47 74 9
Telefon: +49 (0) 8131 - 66 65 60 8
Internet: www.tierarzt-bleuel.de
E-Mail: praxis@tierarzt-bleuel.de  

 

Pressetext und Fotos
Vivienne Klimke, Naturjournalistin aus Sulzrain, Bayern

1. Januar 2010

Kleintier-Kardiologie auf Rädern

Kategorie: Tierärzte – Redaktion – 11:42

Schon als kleines Mädchen war Nicola Gerlach begeistert von Tieren jeglicher Couleur. Der Wunsch, einmal Tierärztin zu werden, festigte sich bei der gebürtigen Heidelbergerin entsprechend früh. Heute hat die sympathische 28-Jährige ihren Traumberuf zielstrebig in die Tat umgesetzt.

Mit 17 Jahren absolvierte sie ein Schulpraktikum in der Tierärztlichen Klinik am Katzenberg in Langenfeld. Es folgten zahlreiche weitere Praktika und später - im Rahmen ihres tierärztlichen Studiums an der Ludwig Maximilians Universität München (LMU) – zusätzlich eine Famulatur in der internistischen Abteilung der Universitätsklinik. Nach dem Erlangen der Approbation als Tierärztin Anfang 2007 schlossen sich Hospitanzen, unter anderem in der kardiologischen Abteilung der Universität Gießen, Fort- und Weiterbildungen an der Chirurgischen Kleintierklinik der LMU München,  der internistischen Abteilung der Medizinischen Kleintierklinik der LMU München und Instituten in Gießen und Berlin an. 

Relativ schnell stellte sich heraus, dass ihr berufliches Faible im Bereich der Kardiologie liegt. Denn dieser Bereich der Tiermedizin orientiert sich extrem nah an der Humanmedizin und bietet daher entsprechend ausgereifte Untersuchungs- und Therapiemöglichkeiten auch für Kleintiere.
Unter den Fittichen des renommierten Dr. Wess promovierte sie 2009 und darf sich fortan Doktorin nennen. Die zwei Jahre intensiver kardiologischer  Arbeit ermöglichten sogar ihren Einsatz als Vortragende auf Fortbildungen für praktische Tierärzte in dieser Fachrichtung. 

Im Herbst 2009 ist für Nicola Gerlach die Zeit für ihr neues Projekt gekommen: eine mobile Kleintierpraxis mit kardiologischem Schwerpunkt. Ob Ultraschall-Echokardiographie, Blutdruckmessung, EKG (Elektrokardiographie) oder auch ein 24-Stunden-EKG; ob Feststellung eines angeborenen Herzfehlers, Kontrolle des Herz-Kreislauf-Systems oder auch das Aufspüren von Herzrhythmus-Störungen bei Kleintieren - es gibt nahezu keine kardiologische Untersuchung, die sie mit ihrem aufwändigen  Equipment und ihrem Fachwissen rund ums Herz nicht bieten könnte.
(weiterlesen…)

25. Mai 2009

Pferdefahrpraxis im Chiemgau - Fachtierärztin für Pferde

Kategorie: Tierärzte – Redaktion – 06:00

Mehr als zehn Jahre hat Gabriele Niedermaier in Kliniken für Pferde mitgearbeitet, auch im fahrenden Dienst. Sie hat erlebt, welche Sorgen Pferdehalter durchmachen, wenn ihr Vierbeiner akut schwer erkrankt ist und der Tierarzt im Stall nicht mehr weiterhelfen konnte. Zu der Angst um das Tier kommen oft noch finanzielle Nöte, denn Transport, Aufenthalt und Behandlung in einer Klinik schlagen ganz schön zu Buche.

Im Jahr 2008 war für die promovierte Fachtierärztin für Pferde dann klar: Sie wollte selbständig als fahrende Tierärztin vor Ort helfen, und zwar auch mit jenen Mitteln, die sonst nur in Kliniken angeboten werden. Seit Mitte Mai 2009 existiert nun in Bernau am Chiemsee die „Pferdepraxis Niedermaier“. Die 38-jährige Veterinärmedizinerin kann bei ihren Kunden mit zwei großen Vorteilen punkten: Zum einen beherrscht sie nicht nur die Schulmedizin, sondern kann auch auf die Chiropraktik zurückgreifen. „Rückenschmerzen und Rittigkeitsprobleme werden häufig durch Wirbelblockaden verursacht und lassen sich mit der Chiropraktik hervorragend behandeln“, erklärt sie. „Zudem werden die Selbstheilungskräfte der Tiere aktiviert und die Gesunderhaltung der Pferde gefördert.“ Gabriele Niedermaier ist dieses Gebiet so wichtig, dass sie sich hier sowohl von einer internationalen Akademie als auch von der internationalen Vereinigung der Veterinärchiropraktiker prüfen ließ. „Mir geht es hier nicht darum, den Besitzern noch eine weitere Therapieart zu verkaufen, sondern darum, individuelle Methoden anwenden zu können, damit es den Pferden gut geht“, sagt Niedermaier.

(weiterlesen…)

2. Januar 2009

In der Tierarztpraxis und direkt vor Ort

Kategorie: Tierärzte – Redaktion – 08:00

Tierärztin Manuela Ernst aus Dieburg kümmert sich um Kleintiere und Pferde

Mit einem neuartigen Service wartet die Tierärztin Manuela Ernst aus Dieburg seit Anfang Juli auf. In den Räumen ihrer Praxis in der Ringstraße bietet sie die kompletten Dienstleistungen rund um das Kleintier.

Die 29jährige Tiermedizinerin versorgt in ihrer Heimatstadt Hunde und Katzen, aber auch Kaninchen oder Vögel und legt besonderen Wert auf die medizinische Betreuung ihrer Patienten, doch sind ihr auch die Besitzer wichtig, die sie sorgfältig beraten möchte.

Darüber hinaus hat Manuela Ernst eine sogenannte Pferdefahrpraxis gegründet. Pferdebesitzer und Reitställe im Raum Dieburg, Darmstadt, Groß-Umstadt und im vorderen Odenwald will die Tierärztin vor allem von ihrem besseren Preis-Leistungsverhältnis als niedergelassene Tierärzte überzeugen. Das Auto von Manuela Ernst wird somit zur fahrenden Pferdeklinik. Die Tierärztin will auch weitergehende Untersuchungen im Stall anbieten, um den Besitzern ungeliebte Überweisungen in eine Pferdeklinik zu ersparen.

Höchste Qualität auf solidem Fundament

Die junge Tierärztin will ihren Kunden und Patienten höchste Qualität garantieren. Dabei ist sie sicher, dass sich das Praxiskonzept rechnet: „Auf Basis meiner jahrelangen Erfahrung in einer Praxis für Groß- und Kleintiere kann ich als Gründerin genau das richtige Maß an Qualität, Effizienz und Wirtschaftlichkeit einbringen”, sagt Manuela Ernst. Die Tierärztin kennt sich nicht nur bei ihren Patienten aus, sondern hat in einem Coaching-Programm gelernt, wie man eine Tierarztpraxis auf solidem Fundament gründet und wirtschaftlich betreibt. Die Kosten für Buchhaltung und Rechnungswesen kann sie niedrig halten, in dem sie diese Aufgaben schon jetzt an externe Dienstleister vergibt. Trotzdem ist die Existenzgründung ein Sprung ins kalte Wasser. Manuela Ernst finanziert das Vorhaben aus Eigenmitteln, weiß aber auch, dass sie finanzielle Hilfen des Bundes oder des Landes in Anspruch nehmen kann.

(weiterlesen…)

1. Januar 2009

Zwei Tierärztinnen gründen eigene Pferdepraxis

Kategorie: Tierärzte – Redaktion – 08:00

Irgendwann steht man vor der Entscheidung. War es das? Oder will ich noch einmal etwas Neues wagen?

Für Dr. Sonja Finsler und Dr. Hagar Steiff reifte diese Entscheidung in einer Pferdeklinik, in der sie seit mehreren Jahren als Tierärztinnen für Pferdeheilkunde arbeiteten. Doch vor dem großen Schritt in die Dr. Sonja Finsler und Dr. Hagar SteiffSelbständigkeit sollte zuerst einmal die Familie befragt werden.

„Mein Mann stand sofort zu diesem Projekt”, erzählt Hagar Steiff „und hat mich tatkräftig unterstützt.”

„Auch bei mir war die Familie als erste in die Überlegungen eingebunden”, sagt auch Sonja Finsler. „Sie hat nach anfänglichem Zögern das Projekt bereitwillig mitgetragen.”

Steiff und Finsler haben in dieser frühen Phase bereits alles richtig gemacht. Gründungsexperten berichten nämlich aus Erfahrung: Wenn Frauen Unternehmen gründen, muss die Familie mitmachen, sonst scheitert das Projekt bald.
Im schlimmsten Fall fühlt sich die Familie vernachlässigt und rebelliert. Ist diese Hürde überwunden, kann man sich der eigentlichen Existenzgründung widmen.

Die Tiermedizinerinnen Finsler und Steiff hatten die Idee, eine so genannte Fahrpraxis zu errichten. Es gibt keine gemeinschaftlichen Praxisräume, vielmehr bieten sie eine Praxisgemeinschaft für ihre Klienten an, die eine kompetente Beratung, Diagnostik und Therapie ohne lange Wege direkt im Heimatstall leistet. Koliken, Lahmheit oder Atemwegserkrankungen, ob ein Fohlen geboren oder aufgezogen wird, die Pferdedoktoren Sonja Finsler und Hagar Steiff sind schnell vor Ort und im Notfall 24 Stunden am Tag erreichbar.

(weiterlesen…)