Förderung: Beratungs- und Coachingförderung

Die Förderung besteht aus einem Zuschuss, den der Unternehmer erhält, um die Honorarkosten des Coaches bzw. photocase_kredit1Beraters anteilig zu finanzieren. Bemessungsgrundlage ist ein Beraterhonorar von maximal 6.000 Euro (netto). Das maximal förderfähige Tageshonorar beträgt 800 Euro.

Coachingzuschuss für Gründungen aus der Arbeitslosigkeit
Gründerseminare für Tierärzte (Termine)

Gründercoaching Deutschland“ bietet eine besondere Förderung für Gründerinnen und Gründer aus der Arbeitslosigkeit an. Dieser Zuschuss beträgt bundesweit einheitlich 90 Prozent des förderfähigen Coachinghonorars. Die Bemessungsgrundlage liegt bei maximal 4.000 Euro, das maximal förderfähige Beraterhonorar bei 800 Euro pro Tag. Gründerinnen und Gründer aus der Arbeitslosigkeit können also bis zu 3.600 Euro für ein Coaching erhalten.


Voraussetzung ist, dass die Gründerin oder der Gründer entweder das Einstiegsgeld, den Gründungszuschuss oder sonstige weitere Leistungen nach SGB II erhält. Der Antrag für den Coachingzuschuss wird dann bei einem der KfW-Regionalpartner gestellt. Das können entweder die Industrie- und Handelskammer, die Handwerkskammer, die Wirtschaftsförderungsgesellschaft vor Ort oder auch weitere Einrichtungen sein. Den zuständigen Regionalpartner finden sie auf der Internetseite der KfW (Link siehe unten). Dort schätzen erfahrene Gründungsberater die Erfolgsaussichten und die persönliche Eignung der Gründerin oder des Gründers ein. Da die Gründer bereits im Rahmen der Tragfähigkeitsprüfung ein solches Gespräch geführt haben, wird das Ergebnis für sie hier ähnlich ausfallen. Wer zu einem späteren Zeitpunkt den Coachingzuschuss beantragt, wird in dem Gespräch vor allem sein bisheriges unternehmerisches Engagement darlegen. Bewertet die Kammer oder Wirtschaftsförderung das Gründungsvor! haben bzw. die bisherige Unternehmensentwicklung positiv, leitet sie eine Empfehlung an die KfW Mittelstandsbank weiter.

Berater finden – Coachingvertrag schließen
Unabhängig davon, ob der Unternehmer aus der Arbeitslosigkeit gegründet hat oder nicht, gilt: Sobald ihm die Bewilligung für den Zuschuss vorliegt, kann er einen Berater aus der KfW-Beraterbörse auswählen, der für das Gründercoaching Deutschland freigeschaltet ist. Der Coaching-Vertrag, der dann geschlossen wird, sollte vor allem die Coachinginhalte, den Zeitraum der Beratung und die Höhe des Tageshonorars beinhalten. Gegebenfalls kann per Abtretungserklärung vereinbart werden, dass der Zuschuss direkt an den Coach ausgezahlt wird. Der Unternehmer muss dann nur den um den Zuschuss reduzierten Honorarsatz bezahlen.

Der Bund beteiligt sich am „Gründercoaching Deutschland“ mit einem Zuschuss aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) der Europäischen Union.

Beratungskostenzuschuss des Bundes
Wenn Sie bereits Ihr Unternehmen gegründet haben und seit mindestens einem Jahr am Markt sind, können Sie die Hilfe von Unternehmensberaterinnen und -beratern in Anspruch nehmen, um Fragen und Herausforderungen, die sich bei der Unternehmensführung ergeben, gemeinsam anzugehen. Der Bund bietet dazu eine Förderung von Unternehmensberatungen für kleine und mittlere Unternehmen sowie Freie Berufe an. Es handelt sich um einen nicht-rückzahlbaren Zuschuss. Gefördert werden allgemeine Beratungen zu allen wirtschaftlichen, technischen, finanziellen, personellen und organisatorischen Fragen der Unternehmensführung. Darüber hinaus gibt es Zuschüsse für spezielle Beratungen, wie beispielsweise zu Fragen der Umsetzung von Technologien bzw. Innovationen, zu Außenwirtschaftsgeschäften, Kooperationen, Qualitätsmanagement, Mitarbeiterbeteiligung oder Rating.

Neben Beratungen im Bereich des Umweltschutzes sowie zum Arbeitsschutz können auch Beratungen gefördert werden, die sich speziell an Unternehmerinnen richten oder Unternehmerinnen und Unternehmer mit Migrationshintergrund betreffen.

Antragsberechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie Angehörige der Freien Berufe, deren Umsatz nicht mehr als 50 Mio. Euro oder deren Bilanzsumme nicht mehr als 43 Mio. Euro beträgt. Außerdem dürfen im Unternehmen nicht mehr als 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt sein.

Die Förderung besteht aus einem Zuschuss zu den vom Unternehmensberater in Rechnung gestellten Beratungskosten. Der Höchstzuschuss beträgt in den alten Bundesländern 50 Prozent bzw. max. 1.500 Euro und in den neuen Bundesländern einschließlich des Regierungsbezirks Lüneburg 75 Prozent bzw. max. 1.500 Euro. Ein Antragsteller kann einen Zuschuss für mehrere Beratungen erhalten.

Bei allgemeinen Beratungen und speziellen Beratungen hat jedes Unternehmen ein Beratungskontingent von jeweils insgesamt 3.000 Euro im Rahmen der Laufzeit der Richtlinien. Diese Beschränkung gilt nicht für Umweltschutz- und Arbeitsschutzberatungen, Beratungen von Unternehmerinnen oder Migrantinnen und Migranten zur Unternehmensführung sowie Beratungen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die ebenfalls über den Zuschuss anteilig finanziert werden können.

Den Förderantrag muss derjenige, der die Beratung in Anspruch nimmt, innerhalb von drei Monaten nach Abschluss der Beratung stellen. Die Antragsunterlagen müssen bei einer der Leitstellen eingereicht werden, die in der Richtlinie aufgeführt sind (siehe Link unten).

Die Förderung erfolgt aus Mitteln des Bundes und des Europäischen Sozialfonds (ESF) der Europäischen Union. Quelle: Existenzgründungerportal 09.2008

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