Fit für die eigene Tierarztpraxis

Der Schritt in die Selbstständigkeit will gut geplant sein.

Kieninger_Bild_WEBDem Tierarzt Johannes Kieninger (31) hilft dabei ein Praxisgründerseminar mit anschließendem Coaching.

Nach dem Abschluss seines Studiums in Leipzig sammelte er Berufserfahrung, nun wird er bald selbst der Chef sein: Dr. Johannes Kieninger bereitet sich auf die Übernahme einer tierärztlichen Praxis in Suhlendorf in Niedersachsen vor, die vor allem auf Rinder spezialisiert ist, in der aber auch Kleintiere behandelt werden. Dabei möchte er nichts dem Zufall überlassen. „Ich möchte von Anfang an teure Fehler vermeiden“, betont er. „Betriebswirtschaft kommt aber natürlich im Studium der Tiermedizin kaum vor.“ Daher nahm er am Seminar „Existenzgründung für Tiermediziner“ teil, das die Firma Synergie Süd Qualifikationsberatung, -organisation und -entwicklung anbietet. Es lief an einem Samstag über acht Stunden, kostete 120 Euro und war „ein Rundumschlag zu allen wesentlichen Fragen und Formalitäten“, berichtet der 31-Jährige. „So ging es etwa um die Unterschiede zwischen Umsatzsteuer, Lohnsteuer und Gewerbesteuer und auch darum, was Freiberuflichkeit bedeutet, welche Fördermittel es für Existenzgründer gibt und welche Voraussetzungen man dafür erfüllen muss.“

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Jungmeier Schmuck: Juwelen aus Gold, Brillanten und edlen Hölzern

Goldschiedemeister Jungmeier
„Ich möchte mit Qualität überzeugen.“ Christoph Jungmeier, der Gold- und Silberschmiedemeister aus Penzberg, stellt hohe Ansprüche an seine Schmuckstücke und Edelstein-Fassarbeiten.

„Ein eigener Laden im Zentrum Münchens wäre schön, aber momentan leider noch nicht realisierbar.“ Als Existenzgründer im Goldschmiedehandwerk muss Christoph Jungmeier nicht nur in Sachen Schmuckdesign Kreativität beweisen. Die tatsächlichen Herausforderungen liegen gerade zu Beginn eher im Vertrieb und Marketing. Abschrecken lässt sich der erfahrene Gold- und Silberschmiedemeister dadurch aber nicht. „Ich starte mit 12 Jahren Berufserfahrung und einer eigenen, gut ausgestatteten Werkstatt in die Selbstständigkeit. Das ist für einen Goldschmied das Allerwichtigste. Meine ersten Schmuckkollektionen werde ich dann zunächst auf Ausstellungen, Events oder in den zahlreichen Online-Kanälen präsentieren. Selbst einem Tausend Jahre alten Traditionshandwerk stehen ja die modernsten Vertriebswege offen. Zudem können Interessenten auch immer persönliche Beratungstermine bei mir anfragen.“ Ein spannender Ansatz, der sich interessanterweise ebenso in Jungmeiers Arbeitsweise widerspiegelt.

Schaut man sich in der Werkstatt des Goldschmiedemeisters um, entdeckt man zwischen innovativen technischen Geräten hier und da fast schon antik Jungmeier - Goldschmiede und Fasserarbeitenanmutende Werkzeuge. So treffen hölzerner Kittstock und Fasskloben auf ein Stereo-Zoom-Mikroskop und das PUK-Feinschweißgerät der neusten Generation. „Ich mag den Mix aus modernen und traditionellen Techniken. So ist man beim Arbeiten einfach flexibler.“, verrät Christoph Jungmeier. Sogar Maschinen, die man bei Goldschmieden nicht unbedingt vermuten würde, findet man auf der langen Werkbank des 31-jährigen. „Zusätzlich zu Edelmetallen verarbeite ich in meinen Schmuckstücken auch gerne außergewöhnliche Materialien. Exotische Edelhölzer oder interessante Gesteinsarten zum Beispiel. Dafür brauche ich auch schon mal eine Bandsäge oder eine Standbohrmaschine.“, erklärt Jungmeier.

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