Tierarztpraxis Brunautal für Pferde und Kleintiere in Bispingen

Ganz klar, im Brunautal ist Teamwork angesagt. Hier arbeitet das Ehepaar Künneke in zwei eigenen Tierarztpraxen. Mit dem Erwerb des ehemaligen Pferdegestüts im Herzen der Lüneburger Heide, im idyllischen Kleinort  Bispingen haben sich die beiden Tierärzte einen langjährigen Traum erfüllt. Wohnen und Arbeiten umgeben von viel Natur. Ihr Mann sei für die großen Tiere, für Pferde zuständig, und sie für die Kleintiere, erklärt Tierärztin Dr. Ariane Böttcher-Künneke.

Pferdetierarzt_Künneke_1Die Pferdepraxis von Alexander Künneke machte den Anfang, die Kleintierpraxis folgte danach. Somit ist auf der Anlage inzwischen ein kleines medizinisches Zentrum entstanden, das beinahe das ganze Spektrum an Tierbehandlungen abdeckt.

„Die  Selbstständigkeit war schon immer unser Ziel“, sagt die sympathische Ärztin. Nur sei es gar nicht so leicht gewesen, den passenden Ort für die Praxisniederlassungen und zugleich für ein neues Zuhause zu finden. In dem kleinen Ort wurde man dann endlich fündig. Und der Erfolg gab ihr schon kurz nach Eröffnung der Kleintierpraxis Recht. Der Bedarf scheint da zu sein. Die Dr. Böttcher-KünnekeTierbesitzer kommen gerne hierher, sie schätzen das familiäre Klima auf dem Reiterhof und geben mit viel Vertrauen ihre Tiere in die Hände der Fachfrau. Kein Wunder, denn über 10 Jahre Erfahrung brachte die 35-Jährige in die Selbstständigkeit mit  – eine unbezahlbare Kompetenz, wovon sie jetzt natürlich profitiert.
Zuvor war Ariane Böttcher-Künneke viele Jahre in der Tierklinik in Kaufungen tätig, schwerpunktmäßig in der Weichteilchirurgie und in der Bildgebenden Diagnostik. Auch in ihrer eigenen Praxis führt sie neben den allgemeinen Behandlungen verschiedenste Operationen durch.

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Fit für die eigene Tierarztpraxis

Der Schritt in die Selbstständigkeit will gut geplant sein.

Kieninger_Bild_WEBDem Tierarzt Johannes Kieninger (31) hilft dabei ein Praxisgründerseminar mit anschließendem Coaching.

Nach dem Abschluss seines Studiums in Leipzig sammelte er Berufserfahrung, nun wird er bald selbst der Chef sein: Dr. Johannes Kieninger bereitet sich auf die Übernahme einer tierärztlichen Praxis in Suhlendorf in Niedersachsen vor, die vor allem auf Rinder spezialisiert ist, in der aber auch Kleintiere behandelt werden. Dabei möchte er nichts dem Zufall überlassen. „Ich möchte von Anfang an teure Fehler vermeiden“, betont er. „Betriebswirtschaft kommt aber natürlich im Studium der Tiermedizin kaum vor.“ Daher nahm er am Seminar „Existenzgründung für Tiermediziner“ teil, das die Firma Synergie Süd Qualifikationsberatung, -organisation und -entwicklung anbietet. Es lief an einem Samstag über acht Stunden, kostete 120 Euro und war „ein Rundumschlag zu allen wesentlichen Fragen und Formalitäten“, berichtet der 31-Jährige. „So ging es etwa um die Unterschiede zwischen Umsatzsteuer, Lohnsteuer und Gewerbesteuer und auch darum, was Freiberuflichkeit bedeutet, welche Fördermittel es für Existenzgründer gibt und welche Voraussetzungen man dafür erfüllen muss.“

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Pferdetierarzt in der Lüneburger Heide

Noch stehen sie am Rande der sattgrünen Weide. Dann aber kommen sie, die beiden neuen Patienten von Alexander Künneke. Da ist einmal die blonde, 21jährige Studentin der Pferdetierarzt_Künneke_1Agrarwissenschaften. Die guckt tief besorgt und kommt für ihr jugendliches Alter fast schon gebückt daher – so, als wenn Sie Zentnerlasten auf ihren Schultern tragen würde. In ihrer Rechten hält sie einen Strick.

Am anderen Ende der dicken Leine geht eine 15jährige, braune Stute. Das Pferd macht einen munteren Eindruck und vermittelt Tatendrang bei rundum prächtiger Erscheinung. Ein stolzes, kerngesund wirkendes Tier, denkt man. In Wirklichkeit aber ist sie die Kranke.

Wir sind in Ellingen, einem 80-Seelen-Flecken bei Soltau, etwa eine Stunde südlich von Hamburg. Der Himmel ist blau, die Luft lau, ein paar Wattewölkchen ziehen von West nach Ost. Tierarzt Künneke sagt: „Egal, ob die Sonne scheint: Wenn Tiere physisch leiden, geht es auch deren Besitzern miserabel, zumindest psychisch. Und da Pferd und Mensch fast immer ziemlich beste Freunde sind, hab’ ich stets zwei Patienten.“

Die Studentin erzählt, und der 38jährige Arzt hört zu:“ Also, alles begann vor zwei Tagen. Auf einmal hat meine Große eitrigen Ausfluss bekommen – und ich natürlich einen riesen Schreck. Danach ist die Flüssigkeit etwas klarer geworden. Jetzt schaut sie leicht rotbräunlich aus. Woran kann das liegen? Hoffentlich können Sie helfen. Hoffentlich. Ich vertraue Ihnen, meine Freundin hat Sie so gelobt!“

„Schau’n wir mal.“ Künneke geht zu seinem Wagen und greift sich sein mobiles Ultraschallgerät. Während der Untersuchung verhält sich das Pferd ruhig – obwohl Künneke mit seiner Sonde armtief ins Inneres des Tieres eindringt.

Das Gesicht des Arztes bleibt dabei regungslos. Nach seiner Inspektion schaut er der Studentin fragend in die Augen: „Weidete ihre Stute zusammen mit einem Wallach?“ Die Studentin nickt. Und Künneke meint: „Mann bleibt manchmal eben Mann – falls er zu spät kastriert wird. Höchst wahrscheinlich wurde die Gebärmutter Ihres Pferdes bei einem Natursprung verletzt und hat sich danach entzündet.“ Schließlich jedoch gibt Künneke Entwarnung: „Ein Breitband-Antibiotikum, und die Sache ist in zwei, drei Tagen erledigt.“ Das Rückgrat der Studentin richtet sich auf, ihre Augen strahlen: „Danke.“

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Pferdefahrpraxis im Chiemgau – Fachtierärztin für Pferde

Mehr als zehn Jahre hat Gabriele Niedermaier in Kliniken für Pferde mitgearbeitet, auch im fahrenden Dienst. Sie hat erlebt, welche Sorgen Pferdehalter durchmachen, wenn ihr Vierbeiner akut schwer erkrankt ist und der Tierarzt im Stall nicht mehr weiterhelfen konnte. Zu der Angst um das Tier kommen oft noch finanzielle Nöte, denn Transport, Aufenthalt und Behandlung in einer Klinik schlagen ganz schön zu Buche.

Im Jahr 2008 war für die promovierte Fachtierärztin für Pferde dann klar: Sie wollte selbständig als fahrende Tierärztin vor Ort helfen, und zwar auch mit jenen Mitteln, die sonst nur in Kliniken angeboten werden. Seit Mitte Mai 2009 existiert nun die „Pferdepraxis Niedermaier“. Die 38-jährige Veterinärmedizinerin kann bei ihren Kunden mit zwei großen Vorteilen punkten: Zum einen beherrscht sie nicht nur die Schulmedizin, sondern kann auch auf die Chiropraktik zurückgreifen. „Rückenschmerzen und Rittigkeitsprobleme werden häufig durch Wirbelblockaden verursacht und lassen sich mit der Chiropraktik hervorragend behandeln“, erklärt sie. „Zudem werden die Selbstheilungskräfte der Tiere aktiviert und die Gesunderhaltung der Pferde gefördert.“ Gabriele Niedermaier ist dieses Gebiet so wichtig, dass sie sich hier sowohl von einer internationalen Akademie als auch von der internationalen Vereinigung der Veterinärchiropraktiker prüfen ließ. „Mir geht es hier nicht darum, den Besitzern noch eine weitere Therapieart zu verkaufen, sondern darum, individuelle Methoden anwenden zu können, damit es den Pferden gut geht“, sagt Niedermaier.

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